Sonntag, 28. Dezember 2008

CONTENS Weihnachtsfeier (Willy Astor)

Unsere Weihnachtsfeier 2008 fand gleich an zwei Abenden statt: Am Freitag wurde inhouse vorgefeiert und am Samstag ging es dann zum gemeinsamen Essen zu Willy Astor ins Lustspielhaus.

Mit einer Rückschau auf das alte Jahr und einer Vorschau auf 2009 startete die Inhouse-Feier am Freitag abend. Es gab Glühwein und Knabbereien während Musikvideos über den Beamer gingen. Bis auf eines konnten alle Wichtelgeschenke (Hörspiele, Teedosen, Kaffeepads, Weihnachtsbaum, Pastinake u.a.) zugestellt werden. Anschließend gab es für jeden Mitarbeiter noch ein CONTENS Überraschungspaket.
Glühweinduft gab es an beiden Tagen: Am Samstag startete der zweite Teil der Feierlichkeiten um 18:00 auf dem Weihnachtsmarkt an der Münchner Freiheit. Um 19:00 ging es dann weiter zum Lustspielhaus.

Nach dem Abendessen kam gegen 20:45 Uhr Willy Astor auf die Bühne - und verließ sie erst mal wieder, um mit dem Publikum zu blödeln. In der Folge hörten wir Original Astor-Versionen von Hits wie Volare oder Angie, er gab den Fasermacker und den Bestimmer, reiste über Hessen (babbeln) nach Berlin (wa?) und zu den Spirituosen.

Nach der Pause setzte Astor seine musikalische Reise fort und ging nach Österreich. Wie immer fragte er nach dort heimischen unter den Anwesenden. Da konnte unser Mario aushelfen und Astor nutzte die Gelegenheit zu einer Plauderei über Herkunft, Arbeitgeber usw.

Wir erfuhren, dass Astor mit IT vergleichsweise wenig anzufangen weiß und aus diesem Grund seinen Apple sehr schätzt. Marios Erklärung, was Web Content Management denn eigentlich ist, veranlasste Astor zur Frage, warum man Web Content eigentlich nicht von vornherein einfach aufbereitet. Und zu guter letzt wollte er von Mario wissen, ob er ein Basic Tiroler (gesprochen wie "Bay City Roller") sei...

Dann zeigte er sein Improvisations-Talent als er das Lied über Wien ("a sechszehna Blech und a Eitrige mit Buckl") mit einem Reim zu Advent und Web Content Management begann. Auch später beim Radkäppchen suchte er nochmal sein "Web-CONTENS-Management", sehr unterhaltsam. Alle restlichen Besucher des Konzerts kennen CONTENS nun auf jeden Fall ;-)

Gegen Mitternacht war die unterhaltsame Show nach Zugabe beendet und Mario bekam noch ein Erinnerungsfoto.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Adobe MAX 2008 in Milan - MAX 2008 - connect, discover, inspire

Der Montag begann mit der Keynote (Fotos) von Michelle Turner, VP Flash Platform von Adobe. Im Mittelpunkt stand - wie überraschend - die Flash Plattform, ColdFusion wurde aber auch genannt (Video). Im Gegensatz zur MAX in den USA, auf der über 60% der Teilnehmer CF-Entwickler waren, lag der Anteil der CF-Community auf der MAX Europe jedoch nur bei 10% - 20%.

Zu den Sessions haben wir uns dann aufgeteilt und u.a. Vorträge zu ColdFusion, Photoshop CS4, InDesign, Flash, LiveCycle, Flex und zur Produkt-und Webstrategie angesehen. Abends gab es eine "Birds of a feather"-Session, an der verschiedene Product-Evangelists teilgenommen haben.

Hier haben wir darauf hingewiesen, dass Adobe mehr für die Bekanntheit von CF in Deutschland tun sollte, was andere Teilnehmer für ihre Länder ebenfalls einforderten.

Der Dienstag begann mit einer Session, aber das Highlight war die Keynote von Tim Buntel und Ben Forta. Ganz nach dem Motto BIB ("Ben in Black") kamen beide als Agent T und Agent B mit schwarzen Anzügen und Sonnenbrillen auf die Bühne (Fotos) und stellten in 90 Minuten mit anderen Agents vor, was sich in den einzelnen Produkten so alles neues getan hat. Beeindruckend war u.a. die Integration von InDesign, Photoshop und Flash, was den Workflow in Agenturen erheblich vereinfachen dürfte.

Ben Forta, er ist inzwischen "Director of Platform Evangelism", hielt dabei konstant die CF-Fahne hoch und präsentierte die neue IDE Bolt. Die IDE weiss, welche Functions in Components vorhanden sind, welche Variablen auf der Seite bereits verwendet werden und bietet entsprechende Textcompletion (vgl. Java IDEs wie Borland JBuilder). Die ganze Präsentation war ziemlich beeindruckend und perfekt durchorganisiert.

Nach dem Mittagessen ging es dann weiter mit den Session. Am späteren Nachmittag wurden dann die MAX-Awards in verschiedenen Kategorien verliehen. Die Gewinner kamen überwiegend aus der Flash-Ecke. Anschließend gab es Sneak Peeks, also eine Vorschau auf aktuelle Entwicklungen, die möglicherweise mal in Produkten zu sehen sein werden.

Erwähnenswert waren vor allem "MeerMeer" und "Infinite Images". MeerMeer, was sich vom schnell gesprochenen "MirrorMirror" ableitet, ist eine Flex-Anwendung, die simuliert, wie Websites auf unterschiedlichen Betriebssystemen mit verschiedenen Browsern aussehen. Man kann also ein Design in zwei Browserversionen (z.B. Vista mit IE7 und Mac mit Safari) übereinanderlegen und per Fader von einer zur anderen Version überblenden. Dabei werden mögliche Unterschiede sehr gut sichtbar. Nach dem Applaus für diese Anwendung zu urteilen, sollte Adobe MeerMeer schnellstmöglich zur Verfügung stellen. In den Adobe Labs ist MeerMeer für Partner schon verfügbar.

Der Gewinner der Sneak Peeks, der per ApplausoMeter festgestellt worden ist, war Infinite Images. Die Anwendung sucht in großen Bilderpools (z.B. Flickr) nach ähnlichen Motiven und kann sie ineinanderfaden. So lässt sich bspw. aus vielen unterschiedlichen Skyline-Bildern eine riesige Skyline zusammenbauen oder aus vielen Bildern einer Straße eine neue Straße, in die man unendlich hineinzoomen kann. Das besondere dabei ist, dass die Bilder live gezogen und verarbeitet werden, sodass bspw. beim Hinauszoomen andere Bilder verwendet werden können, als beim Hineinzoomen.

Nach den Sneak Peaks ging es dann zur Abendveranstaltung ins LaPelota, einer grossen Event-Location, alles ganz in weiß mit reichlichem Buffet und vielen interessanten Gesprächen.

Am Mittwoch fanden dann die letzten Sessions statt und am späteren Nachmittag haben wir uns auf den Heimweg gemacht. Auch wenn die MAX an einigen Stellen wie ein große Show wirkte, war es faszinierend zu sehen, welches Produktportfolio Adobe bietet, wie gut die Produkte mittlerweile verzahnt sind und was in Zukunft alles kommen wird. Dem Motto - connect, discover, inspire - ist die MAX auf jeden Fall gerecht geworden.

Und hier noch einige Links: