Dienstag, 17. Juni 2014

Webdesign Trends 2014


Die Wahrnehmung eines Unternehmens und seiner Leistungen hängt oftmals stark vom Point-of-Contact ab. So lassen sich beispielsweise hochwertige Limousinen in modernen und stylishen Showrooms besser verkaufen, als in schäbigen und miefigen Hallen.

Da der Kontakt zu einem Unternehmen immer häufiger zuerst über die Website entsteht, vermittelt insbesondere das Webdesign sofort einen ersten Eindruck vom Unternehmen, noch bevor die Inhalte bewusst wahrgenommen werden. Modern und zeitgemäß oder altbacken und dröge? Um in der Wahrnehmung der Besucher positiv aufzufallen, empfiehlt sich hin und wieder ein Blick auf angesagte Webdesign-Trends. Hier ist unsere Top Ten.


1. Responsive Webdesign: eigentlich kein Trend, eher schon ein "must-have", das spätestens beim nächsten Relaunch zu berücksichtigen ist. Warum? Der Zugriff auf Webseiten mit Tablets nimmt immer mehr zu. Websites die auf Tablets nicht funktionieren, werden in der Wahrnehmung der Anwender von Unternehmen betrieben, die Tablets nicht auf dem Schirm haben.

2. Sticky Navigation: Wenn die Navigation beim Herunterscrollen aus dem Sichtfeld verschwindet, muss der Anwender zurück scrollen, um sie zu nutzen. Praktischer sind sticky Navigationen, die beim Herunterscrollen am oberen Bildschirmrand "kleben" bleiben und für den Anwender damit immer in Klickweite sind. Oftmals verkleinert sich die sticky Navigation beim Herunterscrollen und gibt damit mehr Platz für die Inhalte frei.

3. Off Canvas: Gerade mit Responsive Design kommt Off Canvas auf mobilen Geräten eine besondere Bedeutung zu: nebensächliche Seiteninhalte, wie zum Beispiel die Navigation, werden standardmäßig ausgeblendet und nur bei Bedarf eingeblendet, um den reduzierten Platz für die eigentlichen Inhalte zu nutzen.

4. Responsive Images: Natürlich sollen auf unterschiedlichen Endgeräten die gleichen Bilder einer Website angezeigt werden - aber nicht unbedingt die gleichen Formate. Ein hochauflösendes Bild ist schön auf einem großen Monitor, aber unnötig auf einem Smartphone. Bilder sollten daher für die jeweiligen Endgeräte automatisch erzeugt und ausgeliefert werden.

5. Split-Screen Design: einen sehr außergewöhnlichen Effekt erzeugen vertikal geteilte Seiten, deren linke und rechte Hälfte entgegengesetzt scrollen. Muss man gesehen haben, um es einschätzen zu können, zum Beispiel auf Coffeesurfing.illy.com.

6. OnePager: Websites, die auf einer langen, scrollbaren Seite alles wichtige vermitteln, haben wir bereits letzten Sommer ausführlich vorgestellt. Gerade für besondere Events oder Microsites eignen sich OnePager besonders, da sie viel Aufmerksamkeit erzeugen.

7. Parallax-Scrolling: Klingt ein bisschen technisch, es ist aber ein sehr sehenswerter Effekt, wenn Inhalte im Hintergrund langsamer scrollen, als Inhalte im Vordergrund. Das kennt man vom Autofahren: wenn man auf der Autobahn aus dem Seitenfenster sieht, bewegt sich die nahe Leitplanke deutlich schneller am Auto vorbei als der Wald in weiter Ferne. Insbesondere beim vertikalen Scrollen ein schöner Effekt.

8. Video Hintergrund: Videos ziehen immer Aufmerksamkeit auf sich und können Emotionen erzeugen. Im Hintergrund eingesetzt mit kompakten Textelementen eignen sich Videos besonders für Marken- und Imagekampagnen.

9. Flat Design: 3D-Optik mit Farbverläufen und Schatten sind im Webdesign derzeit so angesagt, wie Schlaghosen und Plateauschuhe. Die Zauberworte des Designs heißen aktuell "flat" und "Kacheln".

10. Große Typographie: Noch vor einigen Jahren ging der Trend in Richtung Miniaturfonts. Die neue Devise heißt: bigger is better. Dennoch ist Fingerspitzengefühl gefragt, denn große Texte sollten kurz sein. Auch bei Fließtexten kann es gerne mal eine Schriftgröße größer sein.

Alle genannten Trends lassen sich mit dem CONTENS CMS umsetzen. Schon mit wenigen gezielten Änderungen erzielen Sie spürbare Verbesserungen. Wir unterstützen Sie gerne, Ihre Inhalte frisch und zeitgemäß zu präsentieren - E-Mail genügt.

Kommentare:

Firmennest Webdesign hat gesagt…

Bei Responsive Images stimme ich am meißten zu!
Man sollte heutzuatage beim Webdesign wirklich auf die Bilderauflösungen achten und vorallem die Mobile-Ansicht!
Viele Kunden kommen unterdessen über Smartphones auf die Shops und das sollte dann auch prima funktionieren ;)
Grüße, Florian
von Webdesign Berlin

Alexander hat gesagt…

Hallo Florian, hier machen clevere Details oft einen großen Unterschied. AutoImage von CONTENS erzeugt übrigens optimierte Bildformate für unterschiedliche Endgeräte. Weitere Infos gerne über info@contens.de.