Dienstag, 25. April 2017

Webdesign Trends 2017


Auch in diesem Jahr lassen sich wieder bestimmte Trends im Webdesign beobachten, die wir Ihnen gerne im Folgenden vorstellen wollen. Nicht neu, aber immer noch aktuell sind
  • Mobile First-Design, optimiert für mobile Endgeräte, 
  • Hamburger-Menüs, die sich immer häufiger auf Desktop-Ansichten von Websites sehen lassen,
  • große Hintergrundbilder, sogenannte Hero-Images,
  • zusammengehörende Informationen im sogenannten Card-Design zusammenfassen (wie bei Pinterest) und 
  • Material Design, das umfangreiche Designkonzept von Google. 

Acht neue Trends, die uns in 2017 immer mehr begegnen werden, sind...


Flat Design 2.0
Flat Design war die radikale Antwort auf das Jahrzehnt der Verläufe und Schatten im Webdesign (Skeumorphismus), in dem eine möglichst getreue, zum Teil auch räumliche Abbildung der Realität erzeugt werden sollte. Während es im Flat Design konsequent keine Schatten gab, treten im Flat Design 2.0 nun einfache Schatten in Form von einfarbigen, dunkel getönten Flächen in Erscheinung.

Hero Videos
Als gestalterische Weiterentwicklung der großformatigen Hero Images erscheinen immer öfter Hero Videos im Hintergrund. Texte liegen entweder mit sehr hohem Kontrast direkt auf dem Video oder bekommen einen halbtransparenten Hintergrund. Geeignete Bewegtbilder sind sehr gut geeignet, die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich zu ziehen und die gewünschten Botschaften zu vermitteln.

Storytelling mit Parallax-Effekten
Während Parallax-Effekte nicht neu sind, kam der Einsatz beim Storytelling bislang kaum vor. Das ändert sich zunehmend. Anwender scrollen sich durch Geschichten, die mit Hilfe von Bewegungsparallaxen horizontal oder vertikal animiert werden. Ähnlich wie bei Videos erhöhen diese Effekte die Aufmerksamkeit der Anwender.

Authentische Bilder vs. Stock Images
Stock Images sind bequem, schnell verfügbar und günstig - aber oftmals auch austauschbar und langweilig. Für mehr Individualität und bessere Abgrenzung zum Wettbewerb setzen Unternehmen immer häufiger auf selbst erstellte Bilder und Grafiken.

Schöne Charts
Charts sind hervorragend geeignet, um wichtige Informationen prägnant darzustellen - aber bitte nicht in Excel-Optik. Für ansprechende Charts gibt es Google ChartsPiktochart oder Highcharts.

Mikrointeraktionen
Mikrointeraktionen sind dezente, fast schon unscheinbare Bewegungen, Farbänderungen oder Bildaufhellungen beim Berühren eines Elements mit der Maus oder beim Scrollen einer Seite. Perfekt sind sie, wenn sie den Anwender nicht ablenken, sondern einer Website einen individuellen Charakter verleihen.

Spannende Typographie
Nach der jahrelang erzwungenen Beschränkung auf verfügbare Fonts wie Arial, Times oder Courier finden immer mehr Designer Spaß an den vielfältigen Möglichkeiten von Webfonts. Wir werden daher 2017 deutlich mehr unterschiedliche Schrifttypen im Webdesign finden als jemals zuvor.

SVG Grafiken
Im Vergleich zu traditionellen Grafikformaten im Web wie JPG, PNG oder GIF bieten SVG-Dateien zahlreiche Vorteile. "Scalable Vector Graphics" sind skalierbar sehen daher in jeder Auflösung klar und scharf aus. Sie sind animierbar und benötigen keine HTTP-Aufrufe, was sehr gut für die Performance einer Website ist.

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